Was macht Wohneigentum zum Kitt unserer Gesellschaft?

Shownotes

**Verlinke dich gerne direkt mit uns! ** Thomas G. Winkler Johannes Stühlinger UBM Development AG

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00:00:02: In bisherigen Generationen war einer der Hauptantwippsfedern die Aussicht, dass man sich ein Wohneigentum schaffen kann.

00:00:14: Wenn man jetzt diese Generation die Hoffnung nimmt jemals in der Leige zu sein, Wohneeigentum sich zu schaffen dann nimmt man dieser Generation auch einen der wesentlichen Gründe jeden Tag in der Früh aufzustellen Wir müssen mehr standardisieren wir müssen teilweise modularisieren und wir müssen vereinfachen.

00:00:44: Hallo, mein Name ist Thomas Winkler ich bin der CEO der UBM Development AG einem der größten Developer von Holzhybrid-Projekten in Europa

00:00:55: Und meine Name ist Johannes Stühlinger.

00:00:57: Wir sind hier bei assetklasse dem Podcast von UBM.

00:01:00: Einmal

00:01:01: im Monat unterhalte ich mich mit Thomas Winkel über jene Themen die in der mobilen Welt gerade heißt diskutiert werden oder dringend hinterfragt werden sollten.

00:01:09: Und heute, lieber Thomas, stellen wir uns diese Frage.

00:01:12: Was macht Wohnungseigentum zum Kit unserer Gesellschaft?

00:01:16: Du, ich habe mir überlegt in bisherigen Generationen war einer der Hauptantriebsfedern die Aussicht dass man sich ein Wohneigentum schaffen kann.

00:01:28: Und das war der wesentliche Antrieb für härter zu arbeiten, für die wirtschaftliche Vernunft nicht alles was man einnehmen sofort auszugeben sondern vielleicht auch mal etwas auf die Seite zu legen um eben es für eine Wohnung oder am Land oder gar für einen Häuschen anzusparen.

00:01:45: und es hat eben auch dazu beigetragen langfristig zu denken.

00:01:50: wenn man jetzt diese Generation die Hoffnung nimmt jemals in der Leihgei zu sein wohn eigentlich sich zu schaffen, dann nimmt man dieser Generation auch einen der wesentlichen Gründe jeden Tag in der Früh aufzustehen.

00:02:04: Also sozusagen man nimmt die Motivation, dass man was leistet und voranbringt.

00:02:08: Geht das tatsächlich in die Wertschöpfung einer Volkswirtschaft hinein?

00:02:13: Ich

00:02:13: glaube es ist das Wesentlichste.

00:02:14: Das ist ja das, was viele Leute im Moment noch ungehört bedauern, dass uns der Wille zur Leistung verloren gegangen ist.

00:02:23: Das sind diese ganze Diskussion.

00:02:25: Man sollte ein Tag, eine Stunde pro Tag länger arbeiten.

00:02:28: Ein oder zwei Tage pro Jahr länger arbeiten – das ist diese auf Neuhochdeutsch.

00:02:34: der Attitude, die ein wenig verloren gegangen ist und der einen sage Anspruchsdenken Platz gemacht hat.

00:02:41: Ich glaube nicht in dem Ausmaß wie man es im Moment dramatisiert aber ich glaube ihm eine der Gründe ist was sie eben gerade genannt hat und sagt das zeigt sich nicht aus auf eine Wohnung zu sparen oder zu schauen dass man genug beinahe hat dass wir mit Freunden sich ein Haus bauen kann.

00:02:59: Okay, jetzt ist es aber gleichzeitig so dass unser Wartungshaltung in unserer Gesellschaft zumindest meiner Wahrnehmung nach ganz schön wohnen dieses Show Effekte durch Instagram und so weiter ja auch stark da ist sehr wohl Antrieb sein könnte.

00:03:13: Ist das dann nicht auch legitim zu sagen ich wohne in einer schönen Mietwohnung?

00:03:16: Und verfolge eine Art Sharing Konzepte umso zu tun als hätte ich etwas was ich mir nicht kaufen kann.

00:03:24: Dazu muss ich aber auch ordentlich arbeiten, weil das schöne Mietwohnungkost auch ist nicht anders ganz billig.

00:03:29: Ist es nicht auch eine Option die motivieren sein kann in einer Gesellschaft?

00:03:32: Ja, ich würde sogar so weit gehen dass ich sage, das Konzept mieten, das ja lange sehr gut funktioniert und ich glaube ich habe mir auch erst Eigentum selber mit Ende vierzig geschaffen, dass dieses Konzept Miete quasi schon vor Wegnahme von Sharing Economy an Ausdrückte ins damals noch nie gegeben hat gewesen ist.

00:03:53: dann ist es gibt immer weniger Angebot.

00:03:57: Also das Angebot an Mietwohnungen in Wien ist im Jahr um die Hälfte, die wiederhole minus fünfzig Prozent zurückgegangen.

00:04:08: und ich sage dann gibt's halt auch nichts zu schären und es wird zusätzlich dazu wenig Angebot viel oder Zumindest gleichstarke Nachfrage, dass die Erwartungen für Mitpreissteigerungen von Neuvermietungen, das ist nicht wo der Index, das sowieso regelt zwischen sechsundhalb und acht Prozent liegen.

00:04:32: Also weit über da... Inflationsrate, was man für diese Sharing-Economie, die es auch nur mehr sehr eingeschränkt gibt ausgeben.

00:04:43: Mich erinnert's ein bisschen an die Situation, die mir meine Kinder geschildert haben, die in London leben, wo ich gesagt habe, in London braucht's doch kein Auto und wenn sie eins hat, dann nehmt sich doch K-Sharing weil.

00:04:53: es gibt offensichtlich nur mal ein sehr eingenschränktes K-Shearing Angebot zumindest in der Gegend, wo meine Kinder wohnen und wenn diese ja mineralwasserumfangreicher holen müssen das übrigens nicht geliefert wird dort, weil es sonst ausgenutzt würde müssen sie mit dem Dachse fahren.

00:05:08: Das kann's im Grunde genommen dann auch nicht sein.

00:05:11: Der guten Ordnung halber füge ich allerdings noch an dass natürlich ein Mietendeckel diese Spirale noch weiter beschleunigt.

00:05:20: Da muss ich kurz einhaken inwiefern beschleunigter Mietendeckel genau dieses Spiral haben wir eigentlich?

00:05:26: einfach Gedacht kann mir sagen, dadurch bleibt mietenleistbar.

00:05:29: Dadurch bleibt es sinnvoll.

00:05:32: Ja so wird's ja auch immer gebracht.

00:05:34: aber es gibt in der Gleichung noch jemanden der zuerst investieren muss um es vermieten zu können.

00:05:42: und jeder Eingriff in einen Marktmechanismus wo man sagt die verlangen so viel wie er es gekostet hat plus meine Marge der das verhindert bewirkt natürlich dass Das sind die institutionelle Investoren in der Regel, die einen weiten Bogen um Länder machen wo eben eingegreifen wird.

00:06:04: In die Marktwirtschaft.

00:06:05: wenn aber keiner in Mitwohnungs- mehrfamilien Hausbau investiert was im Moment der Fall ist es gibt niemanden sprechen natürlich nicht von Gemeinnützigen sondern von internationalen institutionellen Investoren dann führt das zu einer weiteren Verringerung des Angebots und Das sei auch erwähnt, für Wohneigentum spricht halt auch das es einer der verlässlichsten Wege in der Vergangenheit war um sich Vermögen zu bilden.

00:06:35: Ja ja also das hat doch immer diesen Nimbus gehabt dass Eigentum des Erste sind was man investiert hat sie heute eben aufgrund der Situation weniger gleich sieht glaube ich heute halt.

00:06:44: Bitcoin, Gold ist gerade durch die Decke gegangen.

00:06:46: Ich habe unterschiedlichste oder die ETFs boomen zumindest in meinem Umfeld.

00:06:51: mehr geht es ganz stark.

00:06:52: alle haben ETFs.

00:06:53: kann sich doch eine Verlagerung geben in unserer Gesellschaft und das einfach nur.

00:06:56: das eine löst das andere ab?

00:06:58: Ja

00:06:58: also es braucht immer einen Vermögensmix.

00:07:01: aber eines steht fest also Wohnungen können nicht um zehn, zwanzig oder gar dreißig Prozent an einem Tag Fallen haben wir gesehen und zwar jetzt nicht nur bei Bitcoin um eine Kryptowährung zu nennen, sondern bei fünfzehn Prozent minus beim Gold oder bei siebenundzwanzig Prozent Minus an einem Tag.

00:07:20: Bei Silber und bei Platin glaube ich war es knapp unter vierzig Prozent.

00:07:24: also kann man alles machen.

00:07:27: ja aber ist Alles eine volatilere Esseklasse und natürlich schlägt die Börse, die Veranlagung in Aktien.

00:07:36: Alle anderen Veranlarungsformen kann man auf außer Wohneigentum über einen Zeitraum von dreißig bis vierzig Jahren.

00:07:45: Aber wenn man zum falschen Zeitpunkt kauft und verkauft, kann er auch bei einer Wohnung oder einem Haus passieren.

00:07:51: dann wird man das oft sein ganzes Leben lang nicht mehr aufholen.

00:07:56: Was ich Ihnen auch noch anmerken möchte zur Esseklasse wohnen ist, man kann sie auch nutzen.

00:08:02: Ich kann drinnen schlafen, ich kann drin arbeiten und kochen... Und wenn ich laufend auch in den Erhalt der Substanz investiere, kann ich sie am Ende entweder gut verkaufen oder gut vererben.

00:08:19: Im mobilen Eignung hat sich als extrem Krisenresistent erwiesen.

00:08:23: man muss ihn nur überlegen was hat Weltkriege überlebt?

00:08:27: Was hat Währungskrisen überlegt?

00:08:30: Was haben Wirtschaftskrisen überlegt?

00:08:32: das waren eben Immobilien.

00:08:35: und außer einen Systemwechsel, wo man enteignet werden konnte oder Kollektivierung stattgefunden hat wie das so schön geheißen hat.

00:08:44: Und selbst da gab es dann Restitutionen weil sich diese Systeme alle nicht auf Dauer halten konnten.

00:08:50: Weil Eigentum etwas ist was glaube ich bei uns in unserer DNA angelegt ist Man geht mit Eigentums anders um.

00:08:59: Es ist eben etwas nach dem der Mensch strebt.

00:09:03: Dann sicher sogar gleichzeitig, bleibe ich da bei einer Sache hängen die du sagst nämlich, dass ich keine Wohnung nutze.

00:09:09: Und dann zurückkommend auf unseren Ausgangspunkt was macht Wohneigentum zum Kitt unserer Gesellschaft?

00:09:15: Grundsätzlich glaube ich ist es natürlich im Großen und Ganzen gesellschaftlich zu sehen.

00:09:19: aber wenn so wie du sagtest das ja auch im Mikroskosmischen offenbar ein Kitt weil eine Familie den einem Eigentum lebt hat vielleicht auch eine andere Sicherheit oder in der sie lebt.

00:09:28: Ist das auch im Familienkonstrukt dort im Zusammenleben ein Kett

00:09:33: Eine gemeinsame Wohnung und da gebe ich zu, das prifft auf die Mietwohnung genauso wie auf die Eigentums.

00:09:40: Die Wohnung zu dem Problem haben wir aber schon gesprochen ist sicher identitätstiftend weil es gibt ja wenig Dinge wo man so sein Leben stil und dass was man darstellt verwirklichen kann wie in seiner Wohnung.

00:09:54: und seit Einrichtungshäuser wie IKEA gibt's die teilweise auch mit Designern jetzt zusammenarbeiten, ist es auch ähnlich übrigens wie bei der Kleidung nicht mehr nur eine Frage des Geldes um halbwegs seine Umgebung so zu gestalten.

00:10:10: Wie sie einem entspricht?

00:10:12: Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass das Eigenheim, das Eigentumsheim noch eine andere Wahrnehmung für die Menschen hat, die dort drin leben muss meiner persönlichen Wahrnehmen zumindest.

00:10:22: und wenn man sich die Statistik einnimmt, den wir da heute ein bisschen was noch zusammengeschaut In Österreich liegt die Eigentumsquote von Wohnraum bei nur fifty-fünfzig Prozent.

00:10:33: In der EU liegt der Durchschnitt bei neunundsechzig Prozent, also wir sind da nicht mal genau so ein ordentlich drunter und in Wien liegen wir überhaupt nur bei achtzehn bis dreißig Prozent ist das Probezirk offenbar ein bisschen unterschiedlich.

00:10:45: Gleichzeitig wünschen sich aber sechsundfünftig Prozent der Österreicher und Österreicherinnen einheim.

00:10:52: Das heißt es mir müsste ja irgendein Weg finden wie man Wohneigentum wieder leistbar machen, diesen Kit der Gesellschaft, wie du in Bezeichen ist wieder zugänglicher macht.

00:11:01: oder wie kann das gelingen?

00:11:03: Einhundert Prozent Agreement.

00:11:05: und der Weg den ich nicht müde wäre vorzuschlagen.

00:11:09: Ist dass wir keine Prototypen mehr entwickeln und bauen dürfen.

00:11:14: Wir müssen mehr standardisieren, wir müssen teilweise modularisieren vereinfachen, weil es die Erfahrung in jeder anderen Branche zeigt.

00:11:26: Alles was ich in die Fabrik bringe und industriell fertige wird aufgrund der Skaleneffekte unter Einkaufsvorteile, den man generieren kann billiger.

00:11:38: das Sei ich fast nur zusammen in dem Ausspruch, dass so viel wie möglich von der Baustelle in die Fabrik wandern muss.

00:11:48: Dass es im Moment noch nicht so ist hängt mit der Transformation zusammen aber darum sind wir bemüht.

00:11:55: allerdings sind wir zu klein dafür ein System zu entwickeln.

00:12:00: Deshalb beschäftigen sich auch mittlerweile alle Baufirmen mit leisbaren Wohnen und ob das dann am Ende Elementbauweise ist oder hingeht bis zu Wohnmodulen wird die Zukunft weisen, aber dem Alleneigen ist dass es billiger wird lange bevor hier irgendjemand nach dem Staat rufen würde.

00:12:26: Das alleine wird allerdings nicht reichen, das heißt wir brauchen auch eine sogenannte Subjektförderung.

00:12:34: ich will gar keine Förderung haben für die UBM aber ich hätte gerne dass man jungen Leuten das Eigenkapital da sie nicht haben in Form einer Garantie die ein Staat geben kann Auch eine Stadt natürlich, ohne dass es übrigens was kostet.

00:12:52: Weil wir haben Klammerkasten.

00:12:54: aber indem man diese Brunität herbringt zu einer... besseren Zinsbelastung kommt, weil das die Zinsen für die Kapitalaufnahme drücken würde und die Statistik zeigt dass die Ausfälle bei privaten Wohnkrediten vollkommen zu vernachlässigen sind.

00:13:12: Weil da sind wir wieder dort wo man bereits war in unserem Gespräch, dass man die eigenen vier Wände als eines der letzten bereit ist zu opfern und aufzugeben.

00:13:23: Darüber hinaus wäre es auch öffentliche Aufgabe, Bewilligungen schneller zu erteilen.

00:13:29: Weil Zeit eben wirklich viel Geld kostet aufgrund der Zinslandschaft von der ich auch nicht glaube dass sie sich wesentlich zu unseren Gunsten entwickeln wird.

00:13:40: das heißt es muss Fristen geben die nicht nur einklackbar sondern so sind dass, wenn sie abgelaufen sind es als genehmigt gelten muss und kann.

00:13:52: Das gibt's!

00:13:53: Und Last but not least weil wir hier in Wien unseren Blog halten müssen sich natürlich fragen ob nicht auch die Kommunen in dem Fall die Stadt Wien günstigere Grundstücke zur Verfügung stellen kann.

00:14:06: Mit der Auflage selbstverständlich, dass dann der Verkaufspreis oder den Mietpreis je nachdem welcher ideologischen Strömung man angehört wieder leistbar wird und das ist das was wir unter leistbaren Wohnen verstehen.

00:14:22: Das ist jetzt nicht unbedingt an soziale Gegebenheiten geknüpft sondern es heißt der Anteil an verfügbaren Haushaltseinkommen nicht über dreißig Prozent fürs Wohnen sein sollte, um eben den Menschen nicht aufzulegen was in anderen Großstädten gang und gäbe ist dass sie fünfzig Prozent und mehr ihres Haushaltseinkommens nur für das Wohnen ausgeben

00:14:47: müssen.

00:14:48: Was dann meistens auch nur Miete ist?

00:14:52: Und was dann auch wiederum im wesentlichen Miete sein kann oder eine viel zu hoch finanzierte Wohnung, die davon abhängig ist dass die Preise nur in eine Richtung gehen nämlich nach oben.

00:15:06: Wir haben ja das Thema bei Wien bleiben.

00:15:09: einerseits wird beanstalten da sehr viel Leerstand da ist andererseits ziehen wir einen Mietdeckel ein wodurch aus Rechnerischer Sicht, der Lehrstand sich wahrscheinlich eher vergrößert als verkleinert.

00:15:21: Weil wenn man seine Wohnen nicht mehr herrichten kann, die man vermieten will dann wird es sich leer stehen weil man das Gott dafür ja nicht hereinbekommen hat.

00:15:28: Es ist ein bisschen so, da beißt sich die Katze in Schwanz was das Vermieten betrifft.

00:15:33: gleichzeitig kann sie keiner mehr Eigentum leisten

00:15:36: und

00:15:36: gesamt um auf den kitte Gesellschaft zurückzukommen verliern wir dann eigentlich definitiv auch aus mehreren Bereichen.

00:15:42: den Druckleistung zu bringen und Geld zu verdienen.

00:15:45: Und Freude auf dem zu haben, was man haben kann ist dann nicht doch wirklich eine Abwandlung von Betrieben

00:15:50: etc.,

00:15:50: die Folge?

00:15:51: Ja das erste ist, man darf natürlich eine Spirale, die nachweislich in anderen Ländern und zum Thema Mittendeckel verweise ich auf die Bilder aus Havana wo es seit Jahrzehnten ein Mittendekkel gibt, nicht noch stärker eskalieren.

00:16:07: Man Natürlich dann auch noch sagen und zusätzlich zu diesem mitten Deckel greife ich auch mit einer Leerstandsabgabe in die Leerstände ein.

00:16:17: Aber das Ganze führt zur einer Eskalation, weil diejenigen, die man damit treffen will ja auch wieder mit Gegenmaßnahmen antworten werden.

00:16:26: Und auch wenn man immer sagt eine Immobilie heißt so, weil sie eben quasi das Land nicht verlassen können stimmt es.

00:16:33: aber Sie kann eben dann Wenn man sagt, die Mitgesetzgebung ist so eigentumsfeindlich.

00:16:41: Dass ich dem nichts abgewinnen kann dazu führen dass man eben etwas lieber leer stehen lässt was ja niemand gern macht wenn er damit etwas verdienen kann.

00:16:50: das jetzt zu dem einen Themenblock gesagt.

00:16:53: natürlich Ist Wohnen eine wesentliche Voraussetzung für einen Zuzug?

00:17:00: Und bevor jetzt jeder aufschreit, von dem haben wir eh schon zu viel.

00:17:03: Nein!

00:17:04: Wir brauchen Zuzuge in die Ballungszentren.

00:17:08: und wenn ich nicht wohnen kann werde ich auch den das berühmte Beispiel vom Wissenschaftler der jetzt Amerika verlasst weil ihm das System mehr als Repressionen auferlegt hier nicht herlockten können, wer ihm sagen muss Es ist zwar einer der günstigsten Städte immer noch, wen.

00:17:27: Aber das nützt Ihnen nicht weil es gibt kein Angebot.

00:17:31: Es gibt keine Markt und damit wird natürlich wohnen zu einem Standortfaktor.

00:17:38: Das ist der springende Punkt glaube ich über den Gebiet.

00:17:42: Würden wir gerne zurück zu dem Thema des Prototypen kommen nämlich die eine andere Seite betrachten mit der wie regelmäßig zu tun haben das Thema der Architekten Wir Bauwesen und Immobilien, gerade größere Objekte aber auch das Einfamilienhaus brüstet sich ganz gerne mit coolen Architekturen.

00:18:01: Auch wir als UBM haben seit vielen Jahren sehr spannende architektonische Dinge zu errichten in den Metropolen Europas.

00:18:10: Heißt nicht mehr Prototypen bauen?

00:18:13: Auch da Abstriche machen oder heißt es einfach was anderes anders zu denken oder andere Möglichkeiten zu entwickeln?

00:18:18: Nein, das ist ja eine Fehlansicht, dass dadurch Monotonie und Plattenbau und welche Assoziationen man sonst hat mag bei Ausdrücken wie Fertig-Bad-Zelle sich einstellt.

00:18:31: Also wir haben hier in Wien das beste Beispiel für vollkommen standardisierten Wohnbau der sich heute noch höchster Beliebtheit erfreut, als in die Jahrhundertwende bauten die Zinshäuse, entstanden sind.

00:18:46: Die sind vollkommen normiert, nur die Fassade ist unterschiedlich und ich mache immer gern parallelen zur Automobilindustrie aber ich bin mir nicht sicher wie viel Unterschied unter dem Blechkeit zwischen einem Porsche und einem Skoda oder einem Audi und einem Seat ist.

00:19:06: und ähnlich schaut es auch aus wenn es um Standardisierung und Modularisierung geht.

00:19:12: Eine wichtige Aufgabe, vor allem von Architekten die ihre Aufgabe ernst nehmen und die ja übrigens ohne dies nicht nur vom Wohnbau leben ist diese Gestaltungsmöglichkeiten die sie gelernt haben auch zur Anwendung zu bringen in der Elementbauweise.

00:19:31: also sollte man jetzt nicht nur den Technikern überlassen, weil da geht es nur um Funktionalität und es geht eben bei Menschen nicht immer nur um die Funktualität sondern auch um die Ästhetik und das sogenannte Feeling.

00:19:46: Und das können einfach Architekten, weil sie's gelernt haben am besten herbeiführen.

00:19:55: aller Wohnraum so entstehen soll.

00:19:58: Und wenn es Leute gibt, die die Möglichkeit haben sich weiterhin einen Prototyp bauen zu lassen werden sie das auch machen und Gott sei Dank machen und man wird die Villa Tugentat unserer Zeit in hundert Jahren auch besuchen allerdings was eben auch weit hin bekannt ist die Villa Thugentate in Brünn eineinhalb Stunden von Wien war damals glaube ich das teuerste Wohnhaus dass in Tschechien entstanden ist ist eben ein Minderheiten.

00:20:27: Produkt und Ästhetik, Abwechslung, aufregende Optik, ansprechende Natur, nahe Ausdrucksweise sind nicht zwangsläufig verbunden mit einem Mehr an Kosten, weil das was der Nutzer oft sieht und was bei ihm zum Wohlfühlen führt, ist nicht das, was das Bauen teuer macht.

00:20:52: Das sind überbordende Normen, da sind Vorschriften auf die auch jeder wenn er dafür dann weniger zahlen müsste bereit wäre zu verzichten wo aber die Wahl nicht hat weil wir als Developer es ja so herstellen müssen wie die zwei tausend vierhundert Normen die man beachten müssen, dass doch relativ banalen wir einer Wohnung zu beachten haben um nicht uns später den Vorauf auszusetzen, dass wir es nicht fachgerecht und nicht legeartig gemacht hätten.

00:21:23: Schlussfrage in fünf Jahren!

00:21:26: Was sollte sich verändert haben?

00:21:29: In dieser relativ nahen Zukunft, um diesen Kit wieder klebhafter zu machen oder die klibe Struktur sozusagen zu verbessern von dem Kit der Gesellschaft?

00:21:38: Und was heißt das für ein Quadratmeterpreis für einen Eigentum in deiner Vorstellung?

00:21:44: Das einzige, was gegen Wohnungsnot hilft ist mehr Angebot.

00:21:50: Jeder der etwas anderes behauptet ist kurzsichtig oder naiv.

00:21:56: Dieses Mehrenangebot habe ich bereits beschrieben muss sicherlich auch vom Staat, von der öffentlichen Hand begleitet werden.

00:22:06: Die Beispiele habe ich genannt.

00:22:08: es geht um schnellere Bewilligungen.

00:22:10: Es geht dort oder da auch um die zur Verfügung Stellung günstiger kommunaler Grundstücke.

00:22:15: aber Ich sage wenn es nicht gelungen ist in fünf Jahren eine Lösung dafür zu haben wären wir nicht nur in Graz wo ja der Bürgermeister von einer kommunistischen Partei gestellt wird und in Salzburg, wo es da Vize-Bürgermeiste ist.

00:22:31: Die alle miteinander versprochen haben das Wohnproblem zu lösen.

00:22:35: Und mir bis dann nicht bekannt ist dass es gelungen wäre in einer wesentlich dramatischeren Situation sein die auch den Standort Österreich oder zumindest in den Ballungsräumenstandort Wien infrage stellen könnte.

00:22:51: Und deshalb wäre jetzt sage ich meine Mittelfristig erwarten, dass wir da die Kurve bekommen und das man auch erkennt.

00:22:58: Dass nicht alle Developer-Spekulanten sind sondern ähnlich wie die Bienen im Ökosystem eine wichtige Bestäubungsaufgabe haben in der man sie zumindest nicht behindern soll aber idealerweise so wie sich jetzt viele Menschen machen im Frühjahr ein Schüssel mit Zuckerwasser hinausstellen.

00:23:21: Thomas, danke dir.

00:23:22: Die letzte Frage war so trotzdem nur schuldig geblieben?

00:23:24: Was wäre dein Wunschquadratmeterpreis für Leistbaren?

00:23:28: Also das ist eine Frage die natürlich jetzt davon abhängt ob die Finanzierungskosten aufgrund von kürzter Zeiten geringer sind und ob die Grundstückskosten bei den Verkäufern auf ein sich vernünftiges Niveau kommen.

00:23:44: aber ich glaube dass wir auf alle Fälle davon ausgehen müssen unter fünf tausend Euro gedrückt werden müsste, damit das vernünftig zu machen ist.

00:23:58: Kurz zur Einordnung?

00:23:59: Das wäre die Hälfte von jetzt ungefähr

00:24:04: und es ist eine Wunschvorstellung wo alles zusammen passen muss.

00:24:07: wie wir aus der menschlichen Erfahrung wissen wird dass nicht der Fall sein und alles was darüber ist ist eben eine mangelnde hundertprozentigkeit dieser Vorstellungen.

00:24:20: Es sind schöne Wünsche so.

00:24:21: Super, danke dir!

00:24:23: Gerne.

00:24:24: Das war Esseltklasse der Podcast von UBM.

00:24:27: Bis zum nächsten Mal.

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